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SYSTEMISCHE PAARTHERAPIE

Die systemische Therapie und Beratung ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, das in vielfältiger Weise in verschiedenen Bereichen seine Anwendung findet. Sie erfährt seit den 70er Jahren eine sich rasch ausbreitende Anerkennung und Entwicklung. Ihre Wurzeln liegen in der in den 50er Jahren entwickelten Familientherapie.

Die Annahme, dass Störungen und Symptome ursächlich in der Psyche des Einzelnen begründet sind, machte der Erkenntnis Platz, dass menschliches Handeln, Denken und Fühlen im Zusammenhang des sozialen Miteinanders gesehen werden muss. In der systemischen Sichtweise wird der Mensch immer auch in seinem Kontext, seinen Beziehungen gesehen.

Sowohl ein Paar als auch eine Familie sind ein sich stets entwickelndes und veränderbares soziales „System“.

Liebe zu einem anderen Menschen zu empfinden ist eine der stärksten Bindungskräfte überhaupt.
Glück und Erfüllung im Austausch mit einem Partner zu empfinden ist ein Grundbedürfnis. Ein gemeinsam gestaltetes Leben, eventuell Kinder, gemeinsame Ziele lassen aus Liebespartnern auch Lebenspartner werden. Doch Liebes- und Lebensbeziehungen unterliegen Veränderungen und bergen Konfliktpotentiale. Wenn sich Konflikte zu Krisen entwickeln, Gespräche nicht mehr konstruktiv geführt werden können, sich Diskussionen oder Streitigkeiten ständig wiederholen, zermürbt die Beziehung und die eigene Position verhärtet.

In der Paarberatung finden wir Wünsche und Ziele heraus, die beide Partner an die Beziehung haben.
Anschließend besprechen wir mögliche Schritte zur Realisierung der Ziele und verfolgen die „neuen Schritte“ und ihre Wirkung.

Die Entscheidung ob Sie sich trennen wollen oder nicht, kann Ihnen eine Paartherapie selbstverständlich nicht abnehmen. Auch bei Paargesprächen, die als Ausgangslage die Möglichkeit zur Trennung haben, werden die Gespräche meist als wesentlich konstruktiver und respektvoller, oft sogar als überraschend im Ergebnis wahrgenommen.
Außerdem kann es gelingen, die Beziehung so zu beenden, dass die schmerzhafte Erfahrung nicht noch jahrelang nachwirkt.

Der Trennungsprozess wird entlastender, wenn er in Würdigung der alten Liebesbeziehung begangen werden kann. Dies ist auch wichtig im Hinblick auf gemeinsame Kinder und /oder Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen.

Trennungssituationen werden in den meisten Fällen, vor allem vom verlassenen Partner, als starke psychische Belastung wahrgenommen.
Eine Beratung kann sie dabei unterstützen, diese Zeit mit Ihren eigenen Kräften und Möglichkeiten aktiv zu überwinden und kann sehr dazu beitragen, die Zukunft mit eigenen Energien neu zu gestalten.

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