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HYPNOSETHERAPIE

Entgegen zahlreicher Mythen schlafen Sie weder während der Hypnose, noch verlieren Sie das Bewusstsein. In der Regel erinnern Sie sich an alles, was der Hypnotherapeut gesagt hat, Sie sind teilweise während der Hypnose auch im Zwiegespräch mit ihm.

Ebenso falsch ist die Vorstellung, der Hypnotiseur könne den Geist des Klienten wie einen Computer umprogrammieren oder diesen steuern wie eine Marionette. Im Gegensatz zur Bühnen- oder Showhypnose spielt in der medizinischen Hypnotherapie gerade die Selbststeuerungsfähigkeit des Klienten eine bedeutende Rolle.

In der therapeutischen Hypnose hilft der Hypnotherapeut dem Klienten, in einen Trancezustand zu gelangen. Die Trance ist ein natürlich angelegter, entspannter Wachzustand, in dem die Aufmerksamkeit in besonderer Weise gebündelt wird, um die gewünschte therapeutische Veränderungsarbeit einleiten zu können.

Die Kontrolle darüber, welche neuen Impulse der Klient annimmt und wie er sie nutzt, bleibt vollkommen bei ihm. Niemand kann dazu gebracht werden, gegen seine eigenen Werte zu handeln.

Durch den besonderen Entspannungszustand steht die vom Bewusstsein des Klienten ausgeübte Kontrolle, sein analytischer Verstand mehr im Hintergrund, so dass er Zugang zu seinem bisher ungenutzten inneren Wissen bekommt. Lern- und Erinnerungsprozesse außerhalb der bewussten Wahrnehmung werden angesprochen und die bildliche Verarbeitung gefördert. Selbstheilungskräfte können angeregt werden, und es ist möglich, Einfluss auf Schmerzen oder andere Symptome zu nehmen. Neue, kreative Lösungsmöglichkeiten für Probleme können sich zeigen.

Die veränderte Arbeitsweise des Gehirns lässt sich neurophysiologisch durch bestimmte Vorgänge in der Hirnrinde und des Mittelhirns nachweisen, die für Aufmerksamkeitssteuerung, Wahrnehmung und mentale Entspannung zuständig sind.

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